Bundesfreiwilligendienst

Covid: Unser FAQ für Freiwillige (Stand 01.06.2020)

Bei allem, was du tust, hat Deine Sicherheit oberste Priorität.

Für den Einsatz in deiner Einsatzstelle und bei Fragen zur Arbeitssituation, wie z.B. Hygienevorschriften oder Arbeitszeit, ist in erster Linie deine Einsatzstelle Ansprechpartner. Bitte erkundige Dich bei deiner Anleitung und folge den Anweisungen deiner Einsatzstelle.

Ob du weiterhin zum Dienst in Deiner Einsatzstelle erscheinen musst, entscheidet in erster Linie Deine Einsatzstelle. Deine Einsatzstelle kann dir unter Erfüllung bestimmter Voraussetzungen alternative Einsatzmöglichkeiten in anderen Bereichen anbieten. Diese kannst Du annehmen, vorausgesetzt du bist selber damit einverstanden.

Bleibe Deiner Einsatzstelle nicht einfach fern, sondern erkundige Dich bei Deiner Anleitung, ob Du evtl. an anderer Stelle helfen kannst. Wenn dies nicht möglich ist, dann bleibe bitte wie alle anderen Mitarbeitenden auch zuhause.

Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugendliche hat festgelegt, dass Dir durch Ausfälle bedingt durch die Corona-Pandemie kein Nachteil entstehen darf. Deshalb kann Dir auch nicht zugemutet werden, den ausgefallenen Dienst zu einem anderen Zeitpunkt nachzuholen oder für die zwangsweise Freistellung Urlaub zu nehmen.

Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugendliche hat festgelegt, dass Dir durch Ausfälle bedingt durch die Corona-Pandemie kein Nachteil entstehen darf. Daher bekommst Du weiterhin Dein Taschengeld. Auch deine Sozialversicherungsbeiträge werden weitergezahlt, so als würdest Du Deinen Dienst ganz regulär leisten.

Bis einschließlich 30.06.2020 finden keine Seminare statt. Die Seminare, die zwischen dem 16.03.202 bis 30.06.2020 stattgefunden hätten, gelten als gemacht und die Seminartage werden entsprechend anerkannt. Nachholtermine sind bisher nicht geplant. Wir haben jedoch eintägige digitale Abschluss Seminare geplant, um mit euch die Zeit im BFD zu reflektieren und um uns von euch zu verabschieden. Hierfür erhaltet ihr eine gesonderte Einladung.

Jede / r Freiwillige, die / der mit dem Bundesamt eine Vereinbarung auf der Grundlage des BFDG geschlossen hat, hat auch Bundesfreiwilligendienst geleistet. Auch dann, wenn die Dauer des Dienstes keine sechs Monate beträgt. Daher erhältst Du auch am Ende Deines Bundesfreiwilligendienstes auf jeden Fall eine Bescheinigung. 

Hast Du Fragen rund um Deinen Bundesfreiwilligendienst, dann sind wir weiterhin Ansprechpartner für Dich und auch im Homeoffice zu den Dir bekannten Zeiten und über die bekannten Kanäle erreichbar.

Hast Du darüber hinaus Fragen, Sorgen und Ängste, kannst Du Dich, auch anonym, kostenfrei entweder an das kostenlos Kinder- und Jugendtelefon (Tel.: 116 111) oder an die Telefonseelsorge (Tel.: 0800/111 0 111 · 0800/111 0 222 · 116 123) wenden und hier Hilfe und Unterstützung erfahren.

Covid: Unser FAQ für Einsatzstellen (Stand 01.06.2020)

Freiwillige können weiterhin in der Einsatzstelle eingesetzt werden. Allerdings hat die Sicherheit der Freiwilligen oberste Priorität. Demzufolge muss eine Einschätzung der Gefahrenlage (evtl. in Abstimmung mit den örtlichen Gesundheitsbehörden) vorgenommen werden.  Ggf. sind alternative und ungefährliche Einsatzmöglichkeiten zu prüfen. Gegenüber Minderjährigen besteht die Fürsorgepflicht in besonderer Weise. Bitte stehen Sie den Freiwilligen für Fragen oder bei evtl. bestehenden Ängsten zur Verfügung.

Unter bestimmten Voraussetzungen können Freiwillige auch in anderen Bereichen werden. Dies ist allerdings nur möglich, wenn der Einsatz in anderen Bereichen freiwillig erfolgt und der Freiwillige dem auch zustimmt. Die Sicherheit des Freiwilligen hat oberste Priorität. Außerdem muss der Versicherungsschutz des Freiwilligen weiterhin sichergestellt sein.

Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugendliche hat festgelegt, dass Freiwilligen durch Ausfälle bedingt durch die Corona-Pandemie kein Nachteil entstehen darf. Daher erhalten sie weiterhin ihr Taschengeld. Auch die Sozialversicherungsbeiträge werden weitergezahlt, so als würde der Dienst ganz regulär geleistet.

Bis einschließlich 31.05.2020 finden keine Seminare statt. Die Seminare, die zwischen dem 16.03.202 bis 31.05.2020 stattgefunden hätten, gelten als gemacht und die Seminartage werden entsprechend anerkannt. Nachholtermine sind bisher nicht geplant.

Anderen Menschen helfen mit freiwilligem Engagement ist keine Frage des Alters, sondern der Bereitschaft. Deshalb bieten wir Dir die Möglichkeit, beim Deutschen Roten Kreuz in verschiedenen Einsatzbereichen den Bundesfreiwilligendienst (BFD) zu leisten.

Der Bundesfreiwilligendienst ist ein gesetzlich abgesicherter sozialer Lerndienst. Bundesfreiwillige haben die Möglichkeit, sich in verschiedenen sozialen Einrichtungen zu engagieren und dabei interessante Erfahrungen zu machen. Außerdem haben sie die Möglichkeit in Kontakt mit Menschen in den unterschiedlichsten Lebenslagen zu kommen und ihre persönlichen Stärken und Schwächen kennenzulernen. Der BFD bietet jüngeren Menschen die Chance eine beruflichen Orientierung und älteren Menschen die Gelegenheit, ihre vorhandenen Kompetenzen, Lebens- und Berufserfahrungen einzubringen und weiterzuentwickeln.

Der Bundesfreiwilligendienst ist als Lerndienst allen Alters- und Personengruppen geöffnet. Die einzige Voraussetzung für den Einsatz als Bundesfreiwillige*r ist die bereits erfüllte Vollzeitschulpflicht.

Ein Bundesfreiwilligendienst dauert mindestens 6 Monate und maximal 18 Monate. Er kann sowohl in Voll-, als auch bei Erfüllung bestimmter Voraussetzungen, in Teilzeit abgeleistet werden. Die individuelle Einsatzdauer und Einsatzzeit kann im persönlichen Kontakt mit der Einsatzstelle abgesprochen werden.

Der DRK Landesverband Westfalen-Lippe in Münster ist Träger von Einsatzstellen in ganz Westfalen-Lippe. Auf Anfrage erstellen wir Dir gern eine Übersicht mit Einsatzstellen in Deiner Wunschregion. Einrichtungen, in denen Bundesfreiwillige bei uns tätig sein können, sind:

  • Fahrdienste
  • Rettungsdienste
  • Mobile Soziale Dienste
  • Seniorenzentren
  • Einrichtungen der Drogenhilfe
  • Blutspendedienste
  • Kindergärten/Kitas
  • Offene Ganztagsschulen

Nichts! Für eine Teilnahme an einem BFD entstehen keine Kosten außer den gewöhnlichen Lebenshaltungskosten. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erhalten ein angemessenes monatliches Taschengeld. Freiwillige sind während ihrer freiwilligen Dienstzeit grundsätzlich Mitglied in der gesetzlichen Renten-, Unfall-, Kranken-, Pflege- und Arbeitslosenversicherung. Alle Sozialversicherungsbeiträge werden vom Bund erstattet. DRK Träger oder Einsatzstelle können Unterkunft, Verpflegung und Arbeitskleidung zur Verfügung stellen. Können Unterkunft, Verpflegung und Arbeitskleidung nicht zur Verfügung gestellt werden, können Geldersatzleistungen gezahlt werden. Zusätzlich besteht für Freiwillige im BFD Anspruch auf Kindergeld bis zur Vollendung des 25. Lebensjahres.

Wenn Du Interesse hast, dich sozial beim Deutschen Roten Kreuz zu engagieren, kannst Du dich entweder direkt bei einer DRK-Einsatzstelle in ganz Westfalen-Lippe bewerben oder uns telefonisch oder mit dem Kontaktformular kontaktieren. Wir geben unverbindlich Auskunft über mögliche Einsatzorte, Einsatzstellen und Tätigkeitsfelder oder leiten Deine Bewerbung an die gewünschte Einsatzstelle weiter!

Nach dem Einreichen der Bewerbungsunterlagen wirst Du in der Regel zu einem persönlichen Gespräch eingeladen. Häufig gibt es auch die Möglichkeit, einen Tag lang bei der vorgesehenen Einsatzstelle zu hospitieren. Der Beginn des Freiwilligendienstes kann bei Abschluss einer Vereinbarung individuell mit der Einsatzstelle vereinbart werden.

Unsere Datenschutzinformation zum Bundesfreiwilligendienst findest Du hier.

"Der Bundesfreiwilligendienst beim Deutschen Roten Kreuz hat super viel Spaß gemacht"
Sarah
Bundesfreiwillige
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